Montag, 26. Mai 2014

Arduino SainSmart 1.8'' TFT LCD Modul mit SDCard Slot

Ich hatte vor einiger Zeit geschrieben, dass ich mir dieses Display bestellt hatte und es einfach nicht funktionieren wollte. Beschrieben habe ich das in einem Post im deutschsprachigen Teil des Arduino-Forums (Link), wo ich nach Hilfe gefragt habe, denn irgendwann wusste ich einfach nicht weiter und musste später feststellen, dass es defekt war.

Also habe ich es zurück geschickt und wollte eigentlich bei dem gleichen Händler ein neues erwerben, aber sie konnten/ wollten mir kein Neues schicken und haben mir deswegen nur das Geld wieder gut geschrieben.
Ich wollte es aber gerne noch einmal haben und habe es mir deswegen bei einem anderen Anbieter bestellt.

Das hat dann sehr sehr lange auf sich warten lassen und ist nun schon fast eine Woche da, aber ich kam aus schulischen Gründen nicht dazu, es mal zu testen. Also habe ich mir jetzt eben die Zeit genommen es kurz zu testen. Habe die graphicstest_highspeed.pde drüberlaufen lassen und das Display dabei so verstöpselt, wie es im "Sketch" vorgegeben ist.

Ich nutze dazu die Adafruit_GFX.h und die Adafruit_ST7735.h um das Display anzusteuern. Ich habe allerdings noch nicht versucht, den SDKarten-Slot zu nutzen, ich hoffe, dass die Ansteurerung keine Probleme Bereit hält. In Zukunft werde ich das dann in meinem Projekten einbauen ;)

Bis dahin, nur ein kleiner Update-Post.

Liebe Grüße,
~Hubble

Donnerstag, 22. Mai 2014

Alternative zu Raspberry Pi

Ich habe heute direkt nach der Schule meine c't Hacks ausgepackt und was sehe ich kurz darauf? Auf der Rückseite ist eine Werbung für den Banana Pi, einen Klon des allseits beliebten Raspberry Pi, aufgedruckt, die direkt meine Aufmerksamkeit hatte.

Ich habe ja selbst schon sehr viel mit meinem Raspberry Pi gemacht und freue mich auch über Neuerungen. Erst kam vor Kurzem das Raspberry Pi Compute Module heraus, was ich sehr interessant finde (Link:Website), aber wohl nicht gebrauchen werde, es sei denn ich bekomme es günstig zum Antesten, ansonsten ist es für mich leider unbrauchbar, denn es ist mir zu groß und hat für mich nicht brauchbare Anschlüsse.

Aber jetzt kommt ein erweiterter Raspbarry Pi Model B heraus, der sehr viele neue Sachen mit sich bringt. Unter anderem findet man nun einen Dual-Core Prozessor vor und auch 1 GB RAM anstatt nur 512 / 256 MB. Dann gibt es noch einige neue Anschlüsse und sogar aufgebaute Knöpfe.

Allerdings finde ich das mit 69 € doch schon sehr hart an der Grenze, denn davon kann man sich fast 2 normale Model Bs oder, wenn man Rabatt bekommt, 3 Model As kaufen, die dann auch in Ansätzen das könnten, was ein Banana Pi könnte.

Ich werde das auf jeden Fall in den nächsten Wochen mal im Auge behalten, was da noch passiert und ob die Raspberry Pi Foundation möglicher Weise nachzieht. Mit einem Model C, das würde ich sehr begrüßen.

Bis denne, Liebe Grüße,
~Hubble

Mittwoch, 21. Mai 2014

Raspberry Pi Projekt

Ich habe schon seit langem einen Raspberry Pi Modell A, den ich eigentlich als "Roboter-Server" nutzen wollte, was ich allerdings noch nicht zustande gebracht habe, leider.

Nun bin ich dabei, mir einen kleinen internen Server darauf aufzubauen, damit ich einige Sachen testen kann. Zum Beispiel bin ich einem Tutorial auf YouTube gefolgt, in dem man das Programmieren eines 2,5D Spiels mit Hilfe der Programmiersprache Java erlernt.

Wie ich bereits einmal gesagt habe, wollte ich Java eigentlich nur benutzen, weil wir das in der Schule haben, aber ich finde, die Sprache ist ganz praktisch. Für mich wohl in der Zukunft aber nicht als Top 1 Sprache, das wird wohl C / C++ sein oder bleiben, je nachdem was die tiefere Materie für mich bereithält.
Eigentlich wollte ich Jython nutzen, aber dafür gibt es fast kaum Material zum Erlernen, was mich anspricht. Vielleicht werde ich mich noch einmal an dieses Thema begeben.

Also zurück zum Spiel. Wer sich dieses Tutorial einmal angucken will, der nutzt am besten diesen Link zur Playlist des YouTube Accounts DesignsbyZephyr (Zur Playlist). Ich finde das Tutorial sehr gut, denn ich mag, wie er es erklärt und auch Neuerungen rein bringt, wenn ihm später noch Verbesserungen aufgefallen sind. Wer möchte, der darf sich das hier gerne einmal angucken.
Das Spiel ist "fertig" eigentlich nur ein einfaches Spiel, in dem sich mehrere Spieler auf einem internen Server anmelden können und eine kleine, vorgefertigte Map ablaufen können. Viel ist noch nicht implementiert, aber ich finde, das kann man selbst machen. Mir liegt es jetzt erst einmal daran, den Singleplayer etwas auszubauen und mit Leben zu füllen und später dann den kleinen und noch sehr verbuggten Multiplayer zu optimieren und erweitern, dass ich den Server eigenständig laufen lassen kann, also, dass nicht erst ein Spieler den Server eröffnen muss.

Ich sage jetzt mal, dass ich auch eine Idee habe, in welche Richtung sich das Spiel bewegen soll. Vorbild ist in meinem Fall das Free2Play Spiel "Realm of the Mad God" (Homepage zum Spiel). Man kann sich dort frei anmelden und kann es entweder im Browser oder über Steam spielen, wo ich dann auch Statistiken und so weiter sehen kann. Das Spiel ist in Pixelgrafik gehalten und man kämpft an der Seite von vielen anderen Recken gegen den Bösen Gott Oryx, indem man seine ganzen Untertanen platt macht. Das ist für Anfänger rechts schwer, also levelt man auf bis auf das Level 20 von dem man an dann nur noch "Fame", also Ruhm, erntet, ich selbst habe es bisher, nach gefühlten 20 Toden zum ersten Mal auf eine Gesamtzahl an Fame von knapp 250 geschafft, was im Vergleich zu den Stammspielern so minimal ist, dass man sich selbst schon Leid tut, wenn man mal fast an einem Stärke 3 Dungeon Boss stirbt und dann ein Spieler mit einem sehr hohen Famelevel den mal eben mit 10 Schüssen aus seinem UT Stab auslöscht.
Viel mehr möchte ich hier ersteinmal nicht sagen, vielleicht kommt später mal eine ausführliche Review zum Spiel und auch zu seinen kleinen Eigenschaften, die zu Ragequits oder sinnlosen Aggressionen führen. Ja, das passiert sogar Leuten, die sehr sehr sehr ruhig und entspannt sind wie mir.

Ich selbst möchte das vorhandene Spiel von DesignsbyZephyr (siehe oben) so etwas abändern, neue Sachen hinzufügen beispielsweise eine Lebensleiste und dergleichen. Allerdings will ich schauen, dass ich den Bildschirm nicht so überlade wie manch andere Spiele (LoL, Dota2, WoW).
Vorallem muss ich gucken, in welcher Sprache ich was mache. Wenn es geht, dann möchte ich den Server in Python schreiben, denn das ist meine Lieblingssprache, Geschwindigkeit, GIL, etc. sind dabei meine kleinste Sorge. Die Clientsoftware wird wahrscheinlich in Java geschrieben und wenn ich möchte, noch irgendwann nach Jython /Python portiert, je nachdem wie ich Lust und Laune habe.

Mein wohl größtes Problem wird aber sein, dass ich kaum Talent im pixeln (in kleiner Auflösung zeichnen bsp. 32x32 Pixel) habe und auch nicht unbedingt super Sounds aufnehmen kann. Da werde ich wohl auf freie zugreifen müssen, obwohl ich sehr gerne eigene einsetzen würde.

So das war es erst einmal dazu, kleinere Updates dazu werde ich in Zukunft hier mal posten, falls sich etwas grundlegendes ändert.
Bis dahin, Liebe Grüße,
~Hubble

Sonntag, 4. Mai 2014

Adieu Windoof, Hallo Linux - Nachtrag

Ein kleiner Nachtrag zu meinem letzten Eintrag.

Hier kommt noch ein Punkt, der gegen die Benutzerfreundlichkeit von Windoof spricht.
Es gibt ja sehr viele Leute, die sich einen neuen Computer kaufen, auf dem Windoof meistens schon vorinstalliert ist und man muss nicht mehr machen.
Was aber wenn man sowas macht und man nach gefühlt einer Woche schon so viele Viren hat, wie der Computer in Euro gekostet hat (ja, etwas übertrieben aber auch nur ein Beispiel, beruht zum größten Teil auf wahren Gegebenheiten), dann sollte man sich doch schon wundern.
Ich sage mal einfach, wir haben einen ganz normalen Mann, Eigenschaften sind dabei im Großen und Ganzen egal, der kauft sich einen HP G62-130EG Laptop gekauft und nutzt ihn für ein paar einfache Sachen wie e-Mails, Fotobücher erstellen, Musik hören und sonst eigentlich nichts. Dann fährt man mal zu ihm und er berichtet uns, sein Computer würde irgendwie immer langsamer werden und kaum etwas würde gehen.
Das sind meiner Meinung nach die kleinsten Probleme, nicht erfahrener Computernutzer bzw. von Leuten die einen nutzen aber nicht verstehen wollen, was dahinter abläuft. Bei diesem Mann ist das in gewisser Weise so aber er benutzt dazu noch einen Virenscanner. Welcher werde ich hier nicht sagen, aber es ist einer für den man bezahlen muss, also von denen man eigentlich erwartet, dass sie was bringen. Dann habe ich einmal einen Blick drauf geworfen und es wurden mir von vorne herein mehrere verdächtige Dateien angezeigt, die insgesamt zwei von vier Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) gebraucht haben! Und nein, es war nicht das System. Also im Endeffekt habe ich noch mehrere Sachen gefunden, von denen ich sagen würde, dass sie zwar von Einsteigern benutzt werden aber potentielle Viren-Fänger sind.
Auch machen Einsteiger ja nicht unbedingt Updates, denn die meisten wissen nichts von Lücken und auto-update ist nicht voreingestellt so weit ich weiß. Und wenn man sich dann noch bei e-Mail Konten und anderen Seiten anmeldet, wo man ein Konto hat, dann können Viren die Anmeldedaten stehlen. Das wäre dann für alle Teilnehmenden ein Problem.
Also Anwenderfreundlich nenne ich das nicht. Da kann man doch besser ein Live-System von Linux benutzen, das gratis ist und mit dem man keine Probleme hat!

Bis dahin, liebe Grüße,
~Hubble

Freitag, 2. Mai 2014

Adieu Windoof, Hallo Linux

Nachdem jetzt Windows XP endgültig abgelaufen ist und die Sicherheitslücken die Firmen, die dieses Betriebssystem noch benutzen, überlaufen werden (was ich doch sehr hoffe, denn dann wird denen auch bewusst, dass man mal was Gutes nehmen sollte), sollte man sich nach Alternativen umschauen.

Die nächstliegende Wäre ein Upgrade auf ein neuwertiges Windows, was ich aber auf keinen Fall machen würde, weil die meisten wohl dann Windows 8 nehmen, in meinen Augen der größte Flop nach Windows Vista. Also was macht man dann?
Windows 7? Nein, dass sollte man nicht. Zu teuer für zu wenig sinnvolle Anwendungen. Also bleiben dann hauptsächlich Mac OS X und Linux, in all seinen Formen, übrig.

Mac OS X ist eigentlich ja nur für die ganzen Produkte von Apple gedacht, die auch ihren stolzen Preis haben, aber dennoch auch ihre super Funktionen haben. Ich selbst finde Mac OS X richtig gut, vor allem da wir es in der Schule benutzen. Aber da ich mir als Schüler nicht mal eben ein funktionstüchtiges Apple-Produkt leisten kann, dass meinen Vorstellungen entspricht (was wohl ein MacBook Pro 15,6'' wäre), wäre das nur für Leute/ Firmen, die etwas mehr auszugeben haben, um dann auch sehr gute Qualität zu bekommen. Und an Software gibt es für OS X ja immer mehr und auch auf Firmen zugeschnitten. Dann sollte man sich nicht beschweren nur Windoof hat das was man braucht, ganz sicher.

Was mir gerade dazu einfällt ist, dass sich sehr viele Leute in letzter Zeit darüber aufgeregt haben, dass es bei den Produkten eine Sicherheitslücke gab, wobei ich mich frage, warum die sich denn alle so aufregen? 1 mal ist eine Sicherheitslücke und das Betriebssystem gilt schon nicht mehr als sicher, im Vergleich zu Windoof, immer mal kurzzeitig eine Sicherheitslücke weniger und das Betriebssystem gilt als sicher. Da frage ich mich doch ganz ehrlich wo liegt da der Sinn? Naja ich will nicht abschweifen..

So zurück zu den Alternativen. Dann wäre da noch Linux. Das beste was man bekommen kann, sagen die Liebhaber, den größten Mist, sagen die Kritiker. Dann gucken wir uns doch mal, was sie für Argumente vorbringen.

-Linux ist zu kompliziert und benutzerunfreundlich.
Achso, moment mal, das ist ja sogar ein brauchbares Argument. Es ist wahr, zu Teilen, aber man soll sich ja auch nicht nur vom Kernel heraus ein eigenes Betriebssystem basteln, wir sind ja nicht Cracks. Aber schaue man sich doch einmal Ubuntu an. Meiner Meinung nach das benutzerfreundlichste Betriebsystem unter allen. Warum? Weil ich Windoof nicht mag und es eher als lästig abstemple und deswegen das sogar noch vor Mac OS X steht, dass eher für Profis, aber auch für Einsteiger sehr einfach zu handhaben ist.
Ich selbst nutze es, nachdem ich mir vor einiger Zeit aus Versehen mein Debian zerschossen habe, was ja bei schlechter Umgehensweise sehr einfach passieren kann.

-Linux ist sehr schnell kaputt machbar.
Ja und Nein. Bei fachgerechter Bedienung eher nein. Wenn man aber mal Gott spiel will, dann ja, denn nur ein erfahrener Nutzer sollte root-Rechte benutzen, um nicht nur mal ein paar einfache Pakete zu installieren, sondern um eher tiefer gehende Sachen durchzuführen (eigene Treiber schreiben/ testen, Kernel modifizieren, etc.).
Aber wenn man richtig handhabt und eine Distribution nutzt, die entweder von Anfang an bestimmte, vereinfachende Programme dabei hat oder aber ein paar Programmierer beauftragt bestimmte Sachen zu programmieren, die man braucht.
Aber eine gute Gegenfrage, ist das denn bei Windows nicht genauso?
Natürlich und noch viel schlimmer. Auch wenn man nicht Administrator ist, kann man es schaffen alles lahmzulegen. Und ist es nur ein kleines Bild, das man aus Versehen irgendwo angeklickt hat, es reicht und Schadsoftware überrennt die minderbemittelten Sicherheitsvorkehrungen vieler PCs. Und was macht man da?
Umsteigen auf ein vernünftiges Betriebssystem oder aber man versucht zu retten, was noch zu retten ist. Wie? Mit einer Linux-Live-CD oder einem Sicherheits-USB-Stick. Und was ist da drauf? Linux, wenn man schlau ist.

Also mein Tipp:
Umsteigen, aber richtig. Macht nicht den gleichen Fehler noch einmal und holt euch Windoof, was wohl nicht so lange hält wie Linux, bsp. Ubuntu 14.04 LTS was gerade herausgekommen ist, dabei steht LTS übersetzt für Langzeitsupport und geht bis April 2019, was eine sehr lange Zeitspanne ist. Aber man kann natürlich auch eine andere Linux-Distribution nehmen oder gleich Mac OS X, kommt ganz darauf an, worauf man ziehlt ;)

Ich habe den Schritt gemacht und bin gewechselt, habe vieles ausprobiert, bin auch an manchen Sachen gescheitert, da ich ich noch nicht das nötige Know-How habe, aber das Wissen kann man sich ja mit der Zeit aneignen. Überlegt es euch gut, Mist weiter zunehmen oder sinnvoll und sicher zu Arbeiten.

Bis dahin und liebe Grüße,
~Hubble