Montag, 30. Juni 2014

Das Spiel im Spiel

Wie? Was ist denn da los? Gameception :D

Es war ja bis heute der Steam Summer Sale und da gab es einige tolles Sachen zu kaufen. Unter anderem Game Dev Tycoon von Greenheart Games (Link zur Website), welches ich sehr gut finde, denn es macht super viel Spaß und spiegelt das Leben vieler Spieleentwickler der letzten ~30 Jahre da.

Angefangen in den 80ern, wo es eigentlich nur die Konkurrenz zwischen dem Commodore C64 und dem PC gibt, jedenfalls im Spiel, in dem die Namen von Firmen und Konsolen/Technischen Dingen leider verändert sind. Aber trotzdem macht es sehr Spaß, denn viele kennen noch die alte Ära. Danach geht es um Konsolen als Handheld oder Station, von Gameling alias Gameboy bis hin zur mBox alias xBox ist alles dabei.

Man kann Spiele und Engines entwickeln, wobei man aber für unterschiedliche Plattformen viele, teure Lizenzen kaufen muss, die es bereits am Anfang sehr schwer machen, da man auch erst einmal herausfinden muss, was es für gute Kombinationen gibt, die viel einbringen.
Aber irgendwann wird man größer und man kann sich ein neues Büro und Mitarbeiter leisten, bekommt Aufmerksamkeit und gibt Interviews, nutzt Messestände, bekommt Aufträge, etc.

Das Spiel war zwischenzeitlich für knapp 5-6 € zu haben, was für so ein Spiel eine tolle Sache ist: Es macht Spaß, man unterstützt die Entwickler, indem man selber zum Entwickler wird und man erforscht, erfindet, entwickelt und programmiert, Easter Eggs inklusive, die dem einen oder anderen ein kleines isometrisches 8-Bit Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Ein kleines Spiel mit toller Idee und einem großen Potential, da es auch unter anderem eine Modding API gibt, die aber leider nur in JavaScript zur Verfügung steht, und ich kann kein JavaScript :((
Eine in Python wäre sehr nice :D

Großer Daumen hoch für das Spiel, unbedingt angucken!
Liebe Grüße,
~Hubble

Mittwoch, 18. Juni 2014

Ein Linux kommt selten allein

In letzter Zeit beschäftige ich mich immer mehr mit nicht so ganz bekannten bzw. nicht so häufig gebrauchten Linux-Distributionen wie beispielsweise Ubuntu oder Debian.
Allerdings findet man auch unter den eher wenig bekannten eine recht große Auswahl an schicken Betriebssystemen. Hier einmal 2 Beispiele:

Elementary OS
Ein Betriebssystem auf Basis von Linux Ubuntu aufgebaut und erweitert es mit seinem sehr schönen Desktop und der Eigenschaft, weniger vom Terminal abhängig zu sein, damit der Einstieg auch neuen Nutzern, d.h. Umsteigern von Windoof beispielsweise, recht einfach fällt und man sich mehr auf die Programme an sich konzentriert und weniger auf den Terminal, der ja oft für Neueinsteiger recht kompliziert erscheinen mag.

Die Distribution hat eine eigene Desktopumgebung, genannt Pantheon, die sehr gut aussieht und ein wenig, aber nicht zu viel an das Aussehen der Mac OS X Betriebssysteme (jedenfalls die Versionen vor Mac OS X 10.10, was in vielen Vorabbildern sehr "gesmootht", sag ich mal, aussieht.
Auch an XFCE erinnert der Desktop ein wenig, welcher aber meiner Meinung nach hier schöner gelungen ist und deswegen einen sehr noblen Flair hat.

Ich nutze es bisher nur in einer virtuellen Maschine, da ich ja noch hauptsächlich Linux Ubuntu 12.04 LTS (nicht 14.04 LTS) verwende, denn damit komme ich recht gut klar. Wenn ich in Zukunft mein sich noch in Gebrauch befindendes Windoof 7 komplett abschalte, dann werde ich meinen Computer sowieso noch einmal von vorne herein neu aufsetzen und wer weiß, vielleicht nutze ich dann ja Elementary OS ?
Es ist sehr schön, was ich auch sehr schätze und deswegen eine gute Alternative zu dem doch recht langweiligen Ubuntu Unity-Desktop, den ih aber nutze, da ich die anderen auch nicht komplett ansprechend finde, dass ich sie nehmen würde oder zu hungrig, was Ressourcen betrifft.

Deepin OS 2013 / 2014
Dieses Betirebssystem habe ich erst vor Kurzem entdeckt, als ich durch die endlosen Weiten des Internets gestreift bin und fand auch hier das Aussehen so ansprechend, dass ich es direkt einmal ausprobieren musste.

Was kann man dazu sagen? Es ist recht unpopulär, vor allem, da man nur zwischen drei Sprachen wählen kann. Englisch, Chinesisch und Chinesisch für Schlauere Leute. Also würde ich glatt daraus schließen, dass diese Linux Distribution eher im asiatischen Teil der Welt genutzt wird.
Es hat einen sehr schönen Login-Manager, der mir super gefallen hat und den ich nach langem Suchen aber nicht gefunden habe, leider, dann gibt es auch eine Art eigenen Desktop mit eigenem Launcher für Programme und einer eigenen Taskbar am unteren Bildschirmrand.

Die Taskbar finde ich nicht ganz so schön, denn ich finde sie etwas klobig mit den Bildern der Programme in Quadrate gepackt. Dafür ist der Launcher sehr gut gelungen und es sieht auch so sehr nett aus.

Leider habe ich nach einiger Zeit festgestellt, wie unheimlich langsam es ist und wie lange es braucht um Updates herunterzuladen, trotz 2 GB RAM für die virtuelle Maschine :(

Deswegen habe ich mich entschlossen, dieses Betriebssystem nicht zu benutzen, aber ich schaue auf die neuste Entwicklerversion und siehe da: Es sieht doch ganz schön aus, was da dieses Jahr herauskommen soll. Die Version 2014 unterscheidet sich nämlich an fast allen Ecken und Enden von der von diesem Jahr, dabei meine ich nur das Layout, mehr konnte ich leider noch nicht sehen.

Sollten die Probleme behoben werden und sollte man ein weiteres tolles, wenn nicht sogar toller als die Version 2013 aussehendes Linux vorfinden, dann wird das auf jeden Fall noch einmal einen Blick wert, aber nur, wenn auch in der Englischen Version auch die Programme in Englisch sind und nicht zum Teil in Chinesisch, denn ich kann das weder lesen, noch sagt mir das irgendetwas :(

Mittwoch, 4. Juni 2014

Arduino IDE auf dem Samsung Chromebook Series 3 nutzen

Nach langen habe ich herausgefunden, wie man die Arduino IDE auf dem Chromebook nutzen kann, denn leider ist es mir bisher nicht gelungen und die Online-Entwicklungsumgebungen wie codebender (Link) nutzen eine Erweiterung für Chrome, die angeblich unter Windoof, Mac OS X und auch unter Linux laufen soll, was wohl hier schonmal nicht der Fall ist, denn Chrome OS basiert auf Linux Gentoo meines Wissens nach.

Aber was und wer nicht will, der hat schon :D Also dachte ich mir, machst du das dann auf Ubuntu, aber das wollte irgendwie einfach nicht funktionieren. Ich habe keine Ahnung warum.
Ich nutze ja Ubuntu durch Crouton (Link) und nicht ChrUbuntu, das heißt, ich kann im Betrieb von Chrome OS so locker easy rüberwechseln. Nachdem der erste Versuch nicht geklappt hat, habe ich also nach möglichen Lösungsvorschlägen gesucht und bin auf einen Link gestoßen, den ich jetzt bedauernswerter Weise nicht mehr finde, auf dem ein Lösungsweg war, den ich versucht habe, umzusetzen.

Dieser war aber nicht funktionstüchtig, da einige zu installierende Pakete nicht mehr verfügbar sind mit apt-get anscheinend. Also hab ich ich die Arduino IDE noch einmal neuinstalliert, und auf einmal funktioniert es.

Die Auswahl des seriellen Ports ist zwar zu Anfang ausgegraut, aber wenn man einmal den Arduino (in meinem Fall der Arduino Uno Rev. 3) anschließt und etwas hochlädt, dann wird man nach einiger Zeit gefragt, welchen Port man benutzen möchte und da kann man dann /dev/ttyACMO auswählen, der auch funktioniert und auf einmal ist die Option nicht mehr ausgegraut.
Da das Chromebook über einen USB 2.0 und USB 3.0 Anschluss verfügt weiß ich allerdings nicht, ob der Anschluss des Arduinos bei bei den funktioniert, ich habe es bisher immer nur mit USB 2.0 probiert, denn die USB 3.0 Buchse hakt etwas und es ist schwerfällig, ein Kabel hineinzustecken.

Viel mehr habe ich auch zeitlichen Gründen auch noch nicht gemacht, werde das allerdings fortführen. Es sind bei mir auch noch keine Probleme aufgetreten, also kann ich nicht für Risiken und Nebenwirkungen sprechen, im schlimmsten Fall fragen sie ihren Arzt oder Apotheker ;)

Liebe Grüße,
~Hubble